this post was submitted on 09 Jun 2025
10 points (85.7% liked)

Klimawandel

485 readers
1 users here now

Der vom Menschen gemachte Klimawandel bzw. Klimaerhitzung ist Realität. Wie können wir sie bekämpfen? Wie sich dem was kommt anpassen? In dieser deutschsprachigen Community dreht sich alles um dieses Thema.

Man-made climate change or global warming is a reality. How can we fight it? How can we adapt to what is coming? This German-speaking community is all about this topic.

founded 2 years ago
MODERATORS
 

Tagesschau: Aufs Auto angewiesen - mangels Alternativen

Die schwarz-rote Koalition will die Pendlerpauschale erhöhen. Richtig, finden die einen - klimaschädlich, kritisieren die anderen. Doch das Hauptproblem liegt ganz woanders.

Mark Nothum ist Pendler. Jeden Tag fährt er vom schwäbischen Renningen nach Metzingen zur Arbeit. Von einer ländlichen Gegend in die andere, irgendwo im Stuttgarter Speckgürtel, hin und zurück rund 100 Kilometer. Viel Zeit, Energie und Geld lässt er dabei auf der Straße liegen.

Dass die neue Bundesregierung Menschen wie ihn durch eine Erhöhung der Pendlerpauschale unterstützen will, findet er prinzipiell erst einmal gut. "Wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass das ein gewisser Kostenblock ist, den ich da jeden Monat durch das Pendeln bereit bin zu tragen", sagt Nothum... (weiter)

Info: Bitte hört Euch nicht nur das Audio am Anfang der Seite an, sondern lest den ganzen Artikel komplett durch. Den das Audio ist einfach nur lächerlich im Vergleich zum schriftlichen Artikel.

#Mobilität #Verkehrswende #Pendlerpauschale #Klimawandel #Klimaschutz #Auto #ÖPNV #CDU #CSU #SPD #Tagesschau #2025-06-09 @deutschland @klimawandel

you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] rainer@friendica.sokoll.com 1 points 7 months ago (4 children)

@Jaizter Ein einstündiger Takt wäre viel zu lang, 30 Minuten möglicherweise die Schmerzgrenze.
Und natürlich muß es ein Dieselbus sein, was denn sonst?
Ich schhreibe gerade aus dem Zug, zum Bahnhof bin ich mit dem Überlandbus gefahren. Taktung 45 Minuten, hat bei mir halbwegs gepaßt, 30 Minuten rumständern auf dem Bahnhof. Wir waren zu dritt in dem großen Dieselbus.

[–] toe@feddit.org 2 points 7 months ago

Öffentlicher Verkehr, der nach Linien organisiert und Takt organisiert ist, wird mit abnehmender Mobilitätsbedarf (Personenanzahl) pro Fläche keine Verbesserung bringen. Mit höherem Takt, wird die Anzahl unnötiger oder fast Leerfahren steigen und dient weder einem wirtschaftlichen noch einem Klimaziel.

Rufbusse sind ein Anfang. Sie vermeiden unnötige Umwege.

Der größte Teil der notwendigen Fahrten sind bereits vorher bekannt. Wir sollten es bequemer machen diese vorher anzumelden. Der ÖPV wird öffentlich finanziert um ein gutes Mindestmaß an Mobilität zu gewährleisten. Was, wie auch du schreibst eine minimal Akzeptable Wartezeit beinhaltet. In deinem Beispiel wäre hätte der ÖPV die gesamte Fahrtzeit des Zug als Anfahrtszeit, sofern dad Unternehmen die Information hätte. Wieso können wir nicht von den Fahrgästen erwarten die Fahrt frühestmöglich anzumelden um eine dynamische Routenplanung zu machen. (Wer kein Smartphone nutzen möchte, gerne telefonisch mit ggf. etwas weniger Information zur Abhol- bzw. erwarteter Ankunftszeit.)

Der ÖPV hätte dann die aufgabe innerhalb eines bestimmten Gebiet, bestimmte Haltestellen innerhalb von Zeit X anzufahren, was einer Taktung entspricht.

Die Bereitschaft wird sich der Dienstleister jedoch zahlen lassen.

[–] sascha@fedinaut.de 1 points 7 months ago (1 children)

@rainer @Jaizter Also hier fahren z. T. auch die ersten Überlandbusse elektrisch. Das ist keine Ausrede. Das Problem ist das es wenig bis keine direkten Verbindungen gibt, sondern die Busse alle möglichen Ecken abklappern um die Leute einzusammeln. Kleine elektrische Busse oder Kleinbusse mit direkten Verbindungen wären da sehr viel sinnvoller.

[–] sascha@fedinaut.de 1 points 7 months ago

@rainer @Jaizter Eine Alternative wäre evtl. ein modernes Rufbuskonzept. Also nicht das wir bisher meist von Rufbussen und Ruftaxen kennen.

[–] juliancmd@feddit.org 0 points 7 months ago (2 children)

Vielleicht könnte man den Dieselbus zu einem Wasserstoff betriebenen Kleinbus ändern?

[–] rainer@friendica.sokoll.com 1 points 7 months ago

@juliancmd Vielleicht in 20 Jahren, wenn die Infrastruktur steht und Geld für Investitionen vorhanden ist.

[–] sascha@fedinaut.de 1 points 7 months ago (1 children)

@rainer @juliancmd Welchen Vorteil soll Wasserstoffelektrisch gegenüber Batterieelektrisch in dem Bereich bringen?

[–] juliancmd@feddit.org 1 points 7 months ago (1 children)

Verbrenner-Enthusiasten die Illusion einer Wahl und "Technologieoffenheit" vorgaukeln, um wenigstens etwas Fortschritt in die Richtung zu machen. Vor allem auf dem Land, wo ich !vermute!, dass deutlich mehr Menschen der Batterie-Alternative automatisch abgeneigt sind.

Es bringt keinen technologischen Vorteil. Aber einen Psychischen.

[–] sascha@fedinaut.de 0 points 7 months ago

@juliancmd Naja es bringt technologische Nachteile. Den Wasserstoffelektrisch ist wesentlich ineffizienter als Batterieelektrisch. Dazu kommt die fehlende Infrastruktur und das die Technologie an sich noch massiv Probleme macht. Das Fass das der meiste verfügbare Wasserstoff kein grüner Wasserstoff ist, will ich da gar nicht aufmachen. Der Wasserstoffwahn bindet auf jeden Fall sehr viele Mittel die an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnten um das nötige aufzubauen. Und ja ich wohne in einer Stadt in der es was Linienbusse betrifft sowohl Diesel, Batterieelektrisch als auch Wasserstoffelektrisch gibt. Ich sehe beim Wasserstoff nur Nachteile gegenüber Batterieelektrischen Ansätzen.