Ich finde es komplett irreführend, das Fediverse als Datenschutz-freundliche Alternative zu anderen sozialen Medien zu sehen.
Es gibt im Fediverse überhaupt keinen Datenschutz.
Man hat keinerlei Kontrolle darüber, was mit den Daten passiert nachdem man sie veröffentlicht.
In der Hinsicht ist es wie das alte Internet 1.0 .
Damals war die wichtigste Regel, die einem von der Elterngeneration eingebläut wurde, nichts zu posten was dich identifizierbar macht, weil man nie weiß wer was damit macht.
Das Tolle am Fediverse ist, dass es nicht-kommerziell, dezentral und frei von Algorythmen ist.
Aber es eignet sich nicht für irgendwelche sensiblen Daten oder sicherheitsrelevanten Dinge.
Postet hier nur, was Ihr auch der AfD, der Polizei und dem US-Geheimdienst anvertrauen würdet. Denn außer der geringen Popularität hindert die nichts daran, eure Beiträge hier abzugreifen und eine KI nach Personen- IP-Adressen- und Ortsbezügen suchen zu lassen.