Open Source is not that automatic solution to all problems as some people make it sound. A lot of software used by tech oligarchs is open source. Netflix is in great parts open source. Open source software doesn't give much power back to the people if it runs on server farms and communicates on data cables owned by billionaires. Verifiability is also in question for server code. If you want to take power away from tech oligarchs, you have to start at the physical infrastructure, not the virtual software.
Majoran
Ich finde, das Problem ist, dass alle anderen Kosten eigentlich laufend wiederkehrende Kosten sind, während der Wertverlust eher auf einer Sättigungskurve liegt: KFZ-Steuer kostet halt 400 Euro im Jahr und der Betrag kommt immer wieder. So schreibt er ja zur gesamten Rechnung:
Für jedes Jahr sieht das dann so aus. Wir sparen im Durchschnitt jährlich 1.500 bis 2.000 €.
Der Wertverlust kehrt aber nicht in gleicher Art wieder wie eine KFZ-Steuer, da das Auto ja nicht linear jedes Jahr 2000 Euro an Wert verliert. Spätestens wenn der Wertverlust = Kaufpreis ist, wird das Auto ja keinen negativen Wert bekommen. Die KFZ-Steuer hingegen wird weiter anfallen.
Daher kommt mir die Rechnung, wie sie hier ist, schon auch ein wenig schief vor; auch wenn es grundsätzlich sicher auch nicht verkehrt ist, den Wertverlust irgendwie auch mit auf dem Schirm zu haben.
Eine Alternative sind alkalische Stoffe wie Kalk oder Kreide. Ameisen vermeiden es, mit ihnen in Kontakt zu kommen und laufen nicht über einen dicken Kreidestrich oder eine Spur aus Gartenkalk. Allerdings werden die Tiere versuchen, den Strich zu umgehen.
Muss mir vorstellen, wie ich mit weißer Kreide einmal mein Haus umkreise. Um sicher zu gehen, ziehe ich die Kreide auch nochmal entlang potenzieller Ameisenstraßen, so fünf Striche im gleichen Abstand entlang diametral liegenden Punkten auf dem Kreisumfang sollten reichen. Weil gerade das Wetter so nebelig ist, trage ich dabei meine dunkle Kutte. Die Nachbarn schauen besorgt über den Zaun.
how does it translate to "democratic union, democratic union, democratic union, democratic union"???
Sojus Sowjetskich Sozialistitscheskich Respublik - Union of socialist council republics
There isn't even a single 'democratic' in the name, yet alone 4
Es gibt von BirdNet den ML Classifier, wo man sein Audio reinwerfen kann. BirdNet gibt es auch als vollfertiges Programm, das mit einem Webserver arbeitet, um die Vogeldaten anzuzeigen und diese ggf. auch an so ein OpenScience-Projekt schickt, die damit das Ökoysystem analysieren. Das volle Projekt würde glaube ich keine Programmierkenntnisse benötigen und kann man einfach installieren. In meiner Abwandlung benutze ich nur den Classifier und der Output auf einem E-Ink ist Marke Eigenbau.
Ich bastel gerade eine Vogel-Detector, der mit einem Micro das Vogelgezwitscher aufnimmt und den Vogel dann auf einem E-Ink-Display mit Bild und Daten anzeigt.
Die Zweckentfremdung der Neutralität ist irgendwie schon ein "interessantes" Thema, wenn ich das mal mit zynischem Theoretikerblick sagen darf. Auf der re:publica gab es ja auch einen Vortrag dazu, wie die Neutralität der Medien und ihre möglichst sachlichen Formulierungen eigentlich immer mehr rechtes Gedankengut legitimieren.
Es ist schon klar, dass man bei der AfD auf ganz konkrete Punkte zeigen kann, warum eine nicht-neutrale Sprache wichtig ist, aber ich glaube, man spürt irgendwo doch trotzdem, dass da Einfallstor liegt, was von alle Seiten gegen alle Seiten benutzt werden kann. Im Diskursraum wäre das eine Art Paradigmenwechsel. Wie geht man damit um? Sollten wir das Ziel der neutral-sachlichen Sprache als Mär betrachten und eher wieder sowas wie eine gebildete Polemik zulassen? Im 19. Jahrhundert gab es ja auch noch ganz anderen Journalismus.
Kapital kaufen, also Produktivvermögen, kontrollieren, damit etwas besseres passiert als was die Oberschicht plant.
Dann spiel ich am Ende ja trotzdem deren Spiel mit. Ich würde gerne mit meinem Leben was anderes anfangen, als numbers go up auf Aktienwerte zu schauen. Da müssen meines Erachtens andere Lösungen her, als den guten Kapitalisten mit ganz viel Moral zu spielen.
Es ist nicht immer ganz einfach, die Gesellschaftsanalyse von Marx 1:1 auf die jetzigen Zustände zu übertragen, nicht weil ich Marx für Quatsch halte, sondern aber weil seit ihm 150 Jahre vergangen sind und er selber von Veränderungen im Prozess geredet hat. So ungleich der Kapitalismu heute ist, Marx beschreibt ja in seinen Werken auch anekdotisch Situationen, die heute völlig undenkbar sind. Ich erinnere mich da in die Passage wo er erzählte, wie ein Kind an der Maschine arbeiten muss und der Vater dabei das Kind füttert, weil es dafür keine Arbeitspause gibt.
Ich bin grad zu faul, es nochmal nachzuschlagen, aber in deiner zitierten Stelle geht Marx ja auch weiter und spricht davon, dass die petite bourgeoise gerade aus diesem Grund auch ihr eigener Untergang sein wird, weil sie von den Mitteln her eigentlich auf der Seite des Proletariats sein sollten, durch ihre bornierte Einstellung aber widerstandslos von den Kapitalisten aufgefressen werden.
Heute kenne ich viel mehr Leute, die bewusst weniger haben wollen, als sie könnten, mich eingeschlossen. Ich bin (war) selber studierter Ingenieur und lebe ziemlich minimalistisch, finde Autos doof, wenn es auch ohne geht, Hausbau ist mir eh zu kompliziert und die generelle Konsumkritik ist mehr oder weniger verinnerlicht. Im Vergleich hat mein Vater, der sein leben Lang ungelernter Buchhalter war, ein Haus, was sich heute niemand mehr leisten würde und alle 3 Jahre einen neuen SUV.
Natürlich sind mir gewisse Luxuriositäten auch wichtig - die beziehen sich aber mehr auf die Infrastruktur. Ich hätte gerne eine gute Gesundheitsversorgung, schöne Fahrradwege, gerne auch mal ein gutes aber bezahlbares Restaurant und kulturelle Angebote. Was soll ich mit mehr Geld, wenn ich es für nichts ausgeben kann, außer für Konsumgüter, die mich größtenteils nicht interessieren? Sicher gibts auch heute noch genug Yuppies, denen man die Seele wegnimmt, wenn sie ihre goldene Armbanduhr nicht mehr haben, aber es haben sich halt auch schon andere Bewegungen gebildet, die den Begriff Wohlstand auch aus anderen Perspektiven betrachten.
Ich wollts nicht sagen, aber das ist tatsächlich der bekloppteste Teil an dem ganzen Post. :D
That's why I believe its worthwhile to put out reminders for other sides, too. ;-)
We, of course, both agree about the overall issue and I'm the last person who would be against open source software.