this post was submitted on 25 Jun 2026
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DIE LINKE
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meine größte abneigung gegen die aktienrente ist die, dass sie finanzielle ungleichheiten weiter vergrößert. die, die es sich leisten können, legen in aktien an, während die, die es sich nicht leisten können, leer ausgehen. die politik sollte sich aber um alle menschen kümmern, unabhängig davon wieviel sie in aktien einlegen können.
abgesehen davon kann die aktienrente als zusätzliche maßnahme sehr sinnvoll sein. und ich bin auch ein großer fan davon. denn es könnte langfristig tatsächlich dazu führen, dass anteile an den unternehmen in der bevölkerung breiter verteilt sind.
@gandalf_der_12te @Lemmchen meine größte Abneigung gegen die aktienrente ist die, dass man gezwungen ist diese zu nutzen. Ich würde gerne selbst entscheiden wo ich meine 2% zusätzlich investiere. Die Rente wird jedem aufgedrückt, egal ob man sich das leisten kann oder will. Du zahlst in die staatliche Rente? Dann wirst du auch in die aktienrente zahlen.
wo würdest du stattdessen investieren?
@gandalf_der_12te siehe meine Antwort auf meinen Kommentar hier
@gandalf_der_12te @Lemmchen und nur um das weiter auszuführen: ich wäre sogar für ein 3geteiltes System, komplett ohne staatliche Rente:
1/2
@gandalf_der_12te @Lemmchen 2/2
3. bei Selbstständigen und Beamten: Anlage zu 100% selbstbestimmt.
Wichtig: das beitragsniveau muss gehalten werden und kann durch AG und Sozialpartner angehoben werden. Der Staat hat ein konservatives und ein risikofreudiges Paket bereitzustellen wo die Einzahler jährlich drüber informiert werden müssen und wo ein Wechsel einfach durchgeführt werden kann. So dass man sich auch nicht damit auseinandersetzen muss, falls man sich nicht selbst drum kümmern will.
Ich bin mir nicht sicher ob du das Konzept richtig verstanden hast. Was du beschreibst klingt eher nach dem amerikanischen 401k - oder einfach normalem Investieren, bzw. dem status quo.