Übelst, abartig, grauenhaft.
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Ich meine, mit einer Sache haben die "Dunklen Aufklärer" - mal ganz neutral betrachtet - allerdings wohl recht: Ein feudal geführten System ist eher in der Lage langfristige, möglicherweise unpopuläre Projekte durchzuziehen als eine regelmäßig neu gewählte Regierung.
Wäre nur schön, wenn sie sich um so Dinge wie den Klimawandel kümmern würden...
Ich verstehe Deine Aussage ehrlich gesagt nicht. Wie meinst Du das denn genau? Oder ich hab den Artikel nicht richtig verstanden. Kann auch sein.
Sowohl Land als auch Yarvin plädieren dabei für eine autoritäre Schubumkehr. Sie wollen reaktionär fortschreiten, die «rote Pille» nehmen, das heisst, den Monarchismus revitalisieren – als unternehmerisches Update. Yarvin, der einen Hang zu geschwurbelten Ausdrücken und absolutistischen Herrschern wie Friedrich dem Grossen hat, bezeichnet dies als «Neokameralismus»: Den Staat deutet er um in ein Unternehmen, «das ein Land besitzt», die Bürger werden in dieser Logik zu Shareholderinnen. So soll eine Art «Regierungs-AG» gebildet werden, die endlich effizient, rational und profitabel arbeite – weil sie nicht mehr durch gewählte Volksvertreter, sondern durch einen «CEO-Monarchen» geführt wird. Dieser könne dann ohne ständiges Diskutieren und Debattieren, ohne Wahlen und Parteien, ohne Kompromisse und lähmende Gesetzgebungsprozesse durchregieren.
"dark enlightenment" is effektiv gleichwertig mit "poststrukturalismus" - einer denkweise die in den ekelhaftesten kreisen der selbsternannten linken gefeiert wird.
es geht um den abbau von strukturen, die zerschlagung von so etwas wie einer konsistenten vorstellung von der welt oder überhaupt nur dem gedanke dass es so etwas wie objektive wahrheit überhaupt geben könnte. es sind ganz schirche sachen die sich da zusammenbrauen, ich will auch gar nicht darüber reden aber diese sache ängstigt mich schon sehr. und ich werde leider immer wieder mit den nebenwirkungen dieser strömung konfrontiert. jeden tag beinahe.