Deutschland
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Exzellente Idee. Wenn Kompetenzen für ein fachliches Studium geprüft werden, auf keinen Fall die fachliche Eignung. Also gerne trotzdem
rauswerfen, die brauchen wir ja nicht.
Also du würdest für ein - sagen wir - Informatikstudium gerne weltfremde Mathematik-Tests durchführen? Gut. Du wirst damit aber viele exzellente Software-Entwickler aussieben.
Wer einmal (oder hin und wieder) die Bahn verpasst, hat kein Problem mit Pünktlichkeit. Wer ständig halb verschlafen eine halbe Stunde zu spät antritt, hat eines.
Mit Engagement meinte ich nicht den Tennisclub der Eltern, sondern das Engagement für das Studium oder den damit einhergehenden Beruf. Mehr zu tun als das benötigte Minimum ist nicht nur im Studium von Vorteil, sondern auch in vielen (wenn nicht allen) Jobs essentiell.
Ja, Informatik ist zum großen Teil "weltfremde" Mathematik.
Man muss nicht Informatik studieren um Software-Entwickler zu werden, auch wenn das viele so machen. Dann spart man sich auch die "weltfremde" Mathematik.
Wieso sollte man Mathe-Tests vor der Uni überhaupt durchführen?
Ich wäre definitiv durch so einen Test gerasselt, da ich kein Mathe-LK in der Schule hatte. Der 14-Punkte Schnitt im Grundkurs hätte mir wenig gebracht, wenn erweiterte Konzepte abgefragt werden - bereits angefangen mit dem Lösen von verschachtelten Gleichungen, da so etwas im Grundkurs nie gelehrt wurde.
Trotzdem habe ich jede Klausur des Mathematikteils meines Informatikstudiums auf Anhieb bestanden da ich genügend Aufwand betrieben habe & begleitende Kurse für Erst- und Zweitsemestermathevorlesungen angeboten wurden. Der Schnitt ist zwar mit 3,0 nicht so gut wie erwünscht aber trotzdem vollkommen ausreichend meiner Meinung.
Ich mach' das jetzt beruflich seit 26 Jahren, aber über drei Dimensionen gings noch nie drüber. Die n-ten Dimensionen aus dem Studiumsvorbereitungsbuch kamen mir nie unter seitdem. Also den "großen Teil" würde ich nicht pauschal unterschreiben.
Ich will damit nur sagen, es gibt noch andere Kriterien, nach denen potentielle Studenten (und auch Azubys) bewertet werden sollten, nicht immer nur das rein fachliche und technische Wissen. Ja, das muss und soll schon auch sein. Ein gewisses Grundverständnis für Mathematik, ja. Aber was nützt mir eine lebende Formelsammlung in meinem Team, wenn er/sie sich menschlich nicht einbringen kann, wenn keine Teamfähigkeit vorhanden ist, wenn ständig Meetings auf den Schlafmangel einer Einzelperson angepasst werden müssen?
Studiert hab ich selbst übrigens nie, ich bin FIAE.
Du bist also der Meinung, dass das Wissen, das im Studium vermittelt wird, für deinen Job nicht relevant ist, hast aber das Studium nie durchlaufen?
Meinst du das Ernst?
Merkwürdige Frage.
Ich kann mein Wissen und meine Einschätzungsbasis auch anderweitig erlangen. Oder glaubst du, dass von den ganzen Politikexpertys hier schon mal ein/e einzige/r einen Tag im Bundestag verbracht hat, einen Wahlkampf geführt und ein Wahlprogramm aufgestellt hat? Wir bewerten hier ständig Dinge von Politik bis Raketenstarts, die wir nie selbst gemacht haben dürften, meinst du nicht auch?
Nach 26 Jahren im selben Arbeitsumfeld mit allen möglichen Arten von Informatiker/innen, bekommt man schon eine Menge mit, um hier auf Lemmy eine Meinung haben zu dürfen, auch wenn sie nicht allen gefällt. Oder?
Es geht hier nicht um Gefallen. Du darfst zu allem ne Meinung haben, aber wenn es ne Meinung über etwas ist von dem du keine Ahnung hast (wie in deinem Fall das Studium), dann ist sie eben nicht fundiert. Ist doch gut für alle zu wissen, dass sich deine Meinung halt auf nichts stützt.
Und ich nehme dir ab, dass du Ahnung von Software Development hast. Nur ist "Entwickler werden" halt nicht ausschließlich das, wozu dich ein Studium befähigen soll. Dafür gibt es zb die Ausbildung zum Fachinformatiker. Ein Studium hatte schon immer das Ziel, die Konzepte und Grundlagen einer Fachrichtung zu vermitteln - und das ist eben mehr als "Java lernen". Wenn du Leute brauchst, die vhdl können, dann such halt Leute, die das gelernt haben. Ist ja cool und ich glaube dir sofort, dass es Leute gibt, die das können und die kein Studium durchlaufen haben. Aber ohne selber ein Studium abgeschlossen zu haben in 'nem Umfeld zu arbeiten für das man das Studium nicht braucht und sich dann darüber zu echauffieren, dass das Studium ja mal sinnlos ist, ist halt schon Stammtischniveau. Und ja, auch das ist okay. Aber genauso wie du halt eine unqualifizierte Meinung haben und äußern darfst, darf ich dir halt auch sagen, dass ich die für Unfug halte, der nichts beiträgt.
Würdest du mir die Stelle quoten, wo ich geschrieben habe, dass ich das Studium für sinnlos erachte? Danke.
Das genaue Gegenteil ist nämlich der Fall. Ich rede nämlich die ganze Zeit von Eignungstests, Zugangstests, Qualifikationstests für ein Studium (also vor dem Start des selbigen). Nicht vom Studium selbst.
Erwartungsgemäße Stille.