Du kannst dir den Text von der bpb, auf den sich die TAZ bezieht, gerne mal durchlesen. Am Anfang kannst du viel überspringen, die ganze Motivation das politische Bildung schon in der Kindheit anfängt hat mit Benjamin Blümchen ja nichts zu tun.
Ich bin grad nur am Handy, und schreibe hier mal kurz ohne Zitate, aber ich beziehe mich größtenteils auf die Liste "Abschließende Bewertung" ganz am Ende.
Mir kommt es so vor, als ob der Autor im großen und ganzen ein radikales Weltbild von Benjamin Blümchen kritisiert, dabei aber nicht wirklich zwischen links und rechts unterscheidet. Der Autor scheint sich darüber zu beschweren, dass Benjamin Blümchen Staat und Wirtschaft generell als Korrupt beschreibt und ihnen zuschreibt, lediglich an die eigenen Interessen zu denken.
Das ist aber kein Merkmal allein von Linksextremismus. Die selbe Argumentation hat zum Beispiel auch Trump genutzt um ins Amt zu kommen ("drain the swamp" und so).
Daher würde ich den Artikel der TAZ da nicht ganz so ernst nehmen, da er sicher nicht ganz falsch, aber zumindest recht einseitig ist.