Vor nicht allzu langer Zeit haben Demos gegen den Rechtsruck in Deutschland Millionen auf die Straße gebracht. Die Reaktion der Politik war "Fickt euch! Jetzt erst recht!" und die Leute haben mit dem Schultern gezuckt und weitergemacht. Ist jetzt wohl so...
Seit Monaten bringen Demos für ein Prüfverfahren der AfD Menschen auf die Straße. Die Reaktion der Politik ist, "Nee, ihr habt Unrecht! Das wäre doch voll undemokratisch (PS: weil das Grundgesetz haben wir leider nicht gelesen)!" und die Leute zucken mit den Schultern und machen einfach weiter. Bei der nächsten unterschriebenen Petition wird's sicher was...
Ich mag die Definition eigentlich nicht sonderlich, aber hier ist die Frage, wie man das nennt, wenn man immer und immer wieder das Selbe tut und ein anderes Ergebnis erwartet, irgendwie berechtigt. Oder geht es doch nur darum, dass man sieht, dass man nicht allein ist, weder in Meinung noch in Unwillen irgendetwas zu ändern? Scheinbar fühlt man sich da irgendwie besser. Anders kann ich mir die Sturheit bis zum Stumpfsinn einfach keine Konsequenzen zu ziehen, wenn man ignoriert wird (oder schlimmer noch: bewusst das Gegeteil getan wird), nicht erklären. Denn dein Idee davon, Menschen dort zusammenzubringen, die dann "mehr machen können" ist in diesem Land offensichtlich nur ein frommer Wunsch.