Wir haben kein Arbeitszeitproblem, wir habe ein Problem mit Management, was nicht managen kann.
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
- Postet hier zu allen Themen, die euch interessieren (soweit sie den anderen Regeln genügen)
- Posts oder Antworten, die einen Archive[.]today (oder eines der Derivate) beinhaltet, werden kommentarlos gelöscht
- Es werden Posts zum Thema Nahost / Palästina/Israel hier auf Dach gelöscht.
- Dasselbe gilt für Wahlumfragen à la Sonntagsumfrage.
- Bitte Titel von Posts nur sinnerweiternd und nicht sinnentstellend verändern. Eigene Meinungen gehören in den Superkommentar oder noch besser in einen eigenen Kommentar darunter.
- Youtube Videos bitte nicht ohne eine zusätzliche Zusammenfassung posten
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
Die managen sich leider sehr erfolgreich selbst die Taschen voll, indem sie Alles kaputtmachen, was sie in die Finger kriegen.
Tja, muss ich wohl, wenn ich mal wieder ein Motorgerät für den Garten brauche, dann doch Husqvarna kaufen. Schade eigentlich, denn Stihl macht gute Sachen.
Ich finde, es ist nicht mehr zeitgemäß, dass Manager Entscheidungen treffen. Kann doch eine KI viel besser, schneller, günstiger. Sollen sir ihr eigenes Gift schlucken. Die Shareholder wirds freuen, können sie die Managerboni auch für sich behalten.
"Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt, Wir sind der Sämann, die Saat und das Feld. Wir sind die Schnitter der kommenden Mahd, Wir sind die Zukunft und wir sind die Tat. (...)"
"So flieg, du flammende, du rote Fahne, Voran dem Wege, den wir ziehn. Wir sind der Zukunft getreue Kämpfer, Wir sind die Arbeiter von ~~Wien~~ Stihl."
Frage mich gerade in der Automobilindustrie, wenn eh schon keiner ihre Karren will, was soll es dann bringen mehr zu arbeiten?
Glaube da sieht eben jeder Betrieb momentan die Chance evtl. die Personalkosten zu senken, um die 40h geht es denen gar nicht.
Dann aber halt so:

Dann können die die einen entlassen und die anderen noch mehr arbeiten lassen und mit den weggefallenen Stellen argumentieren, dass die verbliebene Belegschaft noch mehr Stunden arbeiten sollte
Eine Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich würde die Arbeitskosten relativ schnell senken
Realitätsferne Unternehmer aus der Gesellschaft zu entfernen würde auch eine Menge Probleme lösen.
Wenn du bei gleichem Gehalt 15% mehr arbeiten musst, dann ist das eine Lohnkürzung von 15%. Natürlich finden das die Psychopathen von Managern großartig.
Ja weil 5h mehr unter diesen Umständen auch sicher 5h mehr produktiven Outputs entspricht...
Die 5h kriegt man auch noch abgesessen. Ich messe meine Arbeit nicht in den Stunden die ich vorm Rechner saß - das ist nur für die Zeiterfassung kurz relevant. Ich rechne in Produktivität und was ich geschafft habe, bemessen an meinem Anspruch und ob sich jemand darüber beschwert. In den letzten 5 Jahren kam das nicht einmal vor.
Also faktisch ist es eine Stundenlohnkürzung von etwa 13.05% aber trotzdem ungeil.
Manchmal frage ich mich, ob der Merzsche Hirnparasit langsam großflächig infiziert, oder ob jetzt tatsächlich ein Punkt erreicht wurde, an dem das krebsartige Verlangen nach Wachstum nur noch mit arbeitnehmerfeindlichen Arbeitsbedingungsveränderungen erreicht werden kann…
Ich glaube Stihl war schon immer so drauf.
Der kann mich mal am Arsch. Bei uns wird demnächst Homeoffice stark reduziert. Warum? Weil es einigen in der Geschäftsführung nicht gefällt über leere Flure zu laufen.
Meine Konsequenz daraus wird sein:
- Dienst nach Vorschrift
- In Zukunft bin ich null flexibel
- Sobald ich ein Kratzen im Hals bemerke geht es zum Arzt.
Diese ganzen Bonzen kotzen mich nur noch an.
Das Problem habe ich auch. Ich könnte meinen Job 100% ganz easy aus dem Homeoffice machen... aber mein Chef argumentiert halt immer mit den üblichen, schwachsinnigen Argumenten. Also gibt es kein Homeoffice...
Checken diese Chefs einfach nicht, dass MOTIVIERTE Arbeitnehmer viel produktiver sind, als wenn man sie mit der Peitsche und Lohnkürzungen vor sich hertreibt?
Ich verstehe es einfach nicht...
Meine Erfahrung mit der Spezies "Entscheider" ist leider, dass die tatsächlich fast alle dumm sind. Und die paar wenigen, die nicht dumm sind, sind meistens so gierig, dass sie für kurzfristige Profite auch gerne mal alles kaputtmachen.
Ich wurde auch wieder vermehrt ins Büro zitiert und darf nicht mehr so viel Homeoffice machen. Nicht weil meine Arbeit nicht zufriedenstellend ist, sondern lediglich für die Wahrnehmung beim Chef :-) wurde mir vom Personaler so bestätigt. Bin froh schon gekündigt zu haben.
Ärgerlicher Zufall, dass der absolute Großteil der Firmen Home-Office gemeinsam abgeschafft haben... nachdem der Markt das nicht korrigiert, muss es aber wohl bedeuten, dass den Arbeitern HO einfach egal ist 🤷♂️
Kein Arbeitnehmermarkt mehr.
Zeitgemäß 😌
Das klingt so als würden Dinge aus der Mode kommen. So wie Proteste, Demonstrationen, Gewerkschaften… Mistgabeln und Fackeln 🙃
Fackeln sind nicht mehr zeitgemäß (denk doch nur an die trockene Vegetation!), hier würde ich auf Grund der schlagenden Vorteile eine Maglite (alternativ eine chinesische Kopie) bevorzugen.
Und was die Mistgabeln angeht... im heutigen Umfeld eher schwer zu finden, andererseits hat Stihl da schöne Produkte im Sortiment...
alternativ eine chinesische Kopie
Also doch wieder Fackeln.
Also … scheitert unser Protest jetzt daran?
Revolution muss ausfallen, Fackeln produzieren CO~2~ und Mistgabeln werden auch von Bauern zur Nutztierhaltung benutzt.
Klimaneutrale Grüße,
Soja-Sören
Es hat offenbar weniger als sechs Stunden gedauert bis der Erzfeind aller linken Bewegungen den mutigen Ansatz zerschmettert hat:
Linke
Absolut genial wie sich sämtliche Unternehmen während der fetten 2010er Jahre die Taschen vollgehauen haben und nichts in die Zukunft investiert haben und es jetzt aber die normalen Angestellten wieder ausbaden sollen lol.
Typischer Fall von 'Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren'.
Also ja, 35h/Woche sind nicht zeitgemäß. 40h/Woche oder mehr sind es allerdings auch nicht.
Ab max. 30h/Woche für Vollzeit können wir gerne anfangen zu reden.
🖕 😾 🖕
Naja für den nächsten Trip in den Baumarkt weiß ich ja dann jetzt, wessen Produkt ich mir nimmer in den Einkaufswagen lege. So einfach geht das.
Was ein gebaren… und dabei geht es dem Laden ja eigentlich recht gut, mit Umsätzen auf Rekord Niveau.
Frage mich ob man die Manager für verschlafene Entscheidungen dann auch zur Rechenschaft zieht? Natürlich bis ganz oben hin.
Themen wie späte Digitalisierung, verschlafener Wandel zur Akku-Technologie oder den Eintritt in das E-Commerce Business. Am Ende hätte man sich strategisch, schon oft besser entscheiden müssen und können.
Aber ja das ist vlt. nicht Zeitgemäß von mir.
Typischer süddeutscher Konservatismus.
Cool noch mehr Zeit für Arbeitszeitbetrug. Und mein Stromverbrauch sinkt auch. Vielleicht ist das auch die Lösung wie man als Mann leichter die Kolleginnen rumbekommt, weil keiner mehr Zeit für Dating nach der Arbeit hat nutzt man einfach gleich die Arbeitszeit zum Paaren. So fi..t man die Wirtschaft richtig.