Aber das kommt nur bedingt hin. Wenn du für 15€/qm baust, was obere Schmerzgrenze für das Einkommen der meisten Wohnungssuchenden ist, dann bleibt quasi keun Profit für die Bauenden.
Und die, due sich das leisten können ziehen ja nicht einfach um nur weil da ein Neubau steht. Das heißt, dass da schon Diskrepanz besteht. Die wird noch größer, weil Wohnungen Spekulationsobjekte sind.
Nun kann man natürlich sagen: der Markt regelt das schon. Aber hier ist die Krux, Wohnungssuchende können nicht einfach auf Wohnungen verzichten nur weil kein Angebot für sie passt. Sie können die Marktregeln nicht einhalten. Und die Vermieter wissen das.
Was fehlt sind öffentliche Bauträger, die keinen Gewinn machen müssen, sondern den Wohnungsmarkt entspannen sollen.
Und es fehlt Bauland? Ernsthaft? Frankfurt zum Beispiel hat schlicht keine Freiflächen mehr. Die Stadt handelt mit Nachbargemeinden um deren Land. Und in den meisten Städten ist das so. Hier muss nachverdichtet werden, was wiederum eigene Probleme verursacht. So einfach ist Bauplanung nicht.
Und Wohnraum sind eben keine Lebensmittel, das zu vergleichen ist nicht ohne weiteres möglich.