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Nicht aus Haustürgesprächen, aber ich habe auch erlebt, dass meine Eltern plötzlich mit "man fühlt sich fremd im eigenen Land" angefangen haben. Auf die Frage, was das konkret heißen soll, gab es dann keine Antwort. Meine Eltern leben in einer EFH-Siedlung mit gefühlt 98% "Biodeutschen". Bis auf das gut besuchte chinesische Restaurant und einen Dönerladen, gibt es im Umkreis von 15 Minuten zu Fuß nichts, was irgendwie "fremd" sein könnte.
Habe ich sehr ähnlich im weiteren Verwandtenkreis erlebt. Es ist beängstigend wie fremdgesteuert die meisten Menschen politisch sind und wie wenig sie das selber merken. Ihre Positionen kommen ihnen selbst wie moderate, besonnene "politische Mitte" vor. Es sind aber Papagei-artig nachgeplapperte Parolen und die halten dann bei einem freundlich naiven Nachfragen selten lange stand. Und dann, wenn ihnen das selbst auffällt auf was für dünnes Eis sie ihre politischen Meinungen stellen, gehen diese Menschen entweder in Verweigerungshaltung oder wechseln das Thema (das sie meistens selbst angefangen haben). Und bei der nächsten Sau, die die Medien+Politik durchs Dorf treiben, fallen sie natürlich wieder drauf rein.
Und genau das ist das Problem, insbesondere in Ostdeutschland. Anfang/Mitte der 90er kamen viele Gastarbeiter nach Westdeutschland. Seit dieser Zeit haben viele die Integration gelernt, haben sich mit ihnen verbunden usw. Integration geschah damals besser als heute, insbesondere bei der nachfolgenden Generation der damals Zugezogenen. Diese Erfahrung blieb im Osten bis heute weitgehend aus und spiegelt sich in ähnlichen, wie in deinem geschilderten Fall, wieder.