Falsch. Ich fahre sogar gerne mit dem Fahrrad, aber nicht bei Regen und Kälte.
Das ist aber, unter normalen Bedingungen ein psychologisches Problem (Ich rede nicht davon, an der Eiger-Nordwand zu biwakieren, oder Unwetter im Hochgebirge, wo Unterkühlung ein reales Risiko ist).
Kälte ist auf dem Fahrrad angenehmer als beim Wandern, und jeder normal gesunde Mensch kann im Winter zwei Stunden wandern mit ner Jacke und vernünftigen Schuhen.
Regen gibt's immer weniger. Ich hab in den späten 80ern/90ern in NRW und Norddeutschland studiert, da waren nasse Tage auch im.Sommer die Norm. Dann zieht man halt ne Jacke an. Und Handschuhe bei Kälte. Meine Lenkerstulpen sind auch bei -15 Grad bequem warm.
Zumal die Funktionskleidung heute wesentlich besser ist.
Das ist einfach Gewöhnungssache und man gewöhnt sich schnell dran.
Und zur Bequemlichkeit - die ist kein guter Ratgeber. Unser Stammhirn ist auf Steinzeit optimiert, es vermeidet jeglichen unnötigen Energieverbrauch, und wenn man allein dem nachgeht was bequem ist, isst man zuviel, und bewegt sich viel zu wenig. Das ist sehr ungesund - und das Auto nutzt genau das aus. Das Auto appelliert an Steinzeitinstinkte.