Also wer sich als achtsam bezeichnet, während er sich um 11 Uhr morgens Prosecco reindröhnt, hat Humor
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Nüchtern hält man die täglichen Nachrichten ja auch kaum noch aus (/j, bitte achtet auf euren Konsum)
Bitte achtet auf euren Medienkonsum, damit ihr nicht so viel trinken müsst.
Ich muss zugeben, Trinken macht mir auch deutlich mehr spaß, wenn ich noch nicht müde bin. Und man muss sich ja nicht direkt zur Besinnungslosigkeit saufen ...
Eben. Ich weiß, dass es gerade in der Bubble in der ich unterwegs bin (Metal und so) mitunter "schwierige" Konsumgüter gibt, versuche es aber abseits von Veranstaltungen sehr im Rahmen zu halten.
Hatte darüber auch bereits mehrere Diskussionen mit einer Freundin, die bei sich auch mitunter ein problematisches Konsumverhalten festgestellt hat, aber auch schon mehrere Monate drauf verzichtet hat. Wir sind aber auch beide der Meinung, dass Daydrinking, sofern es die Umstände zulassen, mehr Spaß macht, weil man auch mal zu normalen Zeiten ins Bett kommt und nicht am nächsten Tag bis mittags im Bett liegt und total fertig ist.
Edit: Ich glaub da hatte ich nen Hirnfurz. Da soll nicht "Konsumgüter" sondern "Konsumverhalten" stehen.
Das setzt natürlich voraus, dass man Tagesfreizeit zur Verfügung hat.
Mich persönlich würde ein Glas Wein bei 30° ganz schön umlegen.
Das ist einer von vielen Gründen, weshalb ich so gerne auf Festivals in den Niederlanden gehe. Tagsüber feiern bis in den späten Abend, und dann Nachtruhe auf dem Campingplatz. So kann ich auch 12 Stunden komplett nüchtern durchtanzen, und mach mir nicht unnötig den Schlafrythmus kaputt
Tagsüber in Bayern trinken wollen und auch die Lokalitäten dazu finden, ist jetzt nichts Neues, oder?
War mal im Hofbräukeller am Wienerplatz in München. Bezeichnend war das Schild am Bierstand: ab 16 Uhr keine Halben mehr. Nur moch ganze Maß. Und das auch Werktags.
Ehrlich gesagt glaube ich ich, dass der Grund, warum immer mehr tagesbars aufmachen nicht das tolle italienische Lebensgefühl ist, sondern das Alter der Menschen ist die sich noch leisten können auszugehen. Im Artikel wird ja auch erwähnt, dass die meisten Mitte 30 sind.
Die meisten jungen erwachsenen die noch studieren oder in Ausbildung sind können sich in einer Bar halt nicht mehr viel leisten bzw. Wenn, dann nur einmal im Monat nicht mehr 1-5 mal die Woche. Diejenigen, die das Geld haben, haben wiederum schon Kinder oder sind zumindest zu alt um noch ewig wach zu bleiben oder zu fest im Arbeitsleben drin um da mit Kater zu erscheinen. Die Barwelt stellt sich glaub ich schlicht auf die veränderte Nachfrage um.
Ich war vor kurzem auf einem Festival, auf dem ich vor 4 Jahren schonmal war. Beim letzten mal waren gefühlt - ich hab nicht nachgezählt- ähnlich viele Besucher zwischen 16 und 26 wie zwischen 26und 36. Dieses Jahr war die erste Gruppe fast nicht zu sehen.
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