this post was submitted on 14 Mar 2026
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Die ständige "Ostdeutschland! Ostdeutschland!" Gejaule geht geht mir mittlerweile so etwas von gegen den Strich. Ich lauf auch nicht rum und schreie: "West-, West-, West-Deutschland!". Nur am spalten. Und zur Erinnerung: Bei der Vereinigung sind die Ostdeutschen explizit gefragt worden ob sie das wollen, die Westdeutschen i.ü nicht.
Zur Klarstellung: Ich rede hier über einen Teil der Ostdeutschen Bevölkerung. Nicht über alle.
Naja, ich finde schon irgendwie, dass Ostdeutsche durchaus darauf aufmerksam machen dürfen/können/sollen, dass ihre Region seit der Wiedervereinigung erst komplett verarscht und ausgenommen und im Anschluss oft vergessen und dem Westen gegenüber vernachlässigt wurde.
Problematisch ist eher, wer das macht und vorgibt zu machen, wie das Ganze aus verschiedenen Richtungen geframed wird und wer davon profitiert.
Äh ja wird ja überall und dauernd durchgekaut das Thema. Rechtfertigt halt keine (hier ja sogar innerdeutsche) fremdenfeindlichkeit.
Am Ende sind das, wenn man Berlin nicht mitzählt, nur 15% der Bevölkerung. Wenn sie in ihrem eigenen Saft schmoren und aussterben wollen, sollten wir sie lassen.
Wo liest du das bei mir raus? Ich hab doch sogar explizit gesagt, dass die Umsetzung und von wem das vereinnahmt wird, problematisch ist.
Alter, raffst du nicht, dass genau mit dieser Einstellung und Haltung erst der Nährboden für den Aufstieg des Rechtsextremismus in der Region geschaffen wurde?
Prinzipiell gebe ich dir recht aber das hier ist zu kurz gesprungen. Die Mauer war kaum weg da sind in Ostdeutschland die Nazis/Rassisten in Massen aus der Deckung gesprungen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_in_Rostock-Lichtenhagen
Mit freundlicher Unterstützung von 3000 Anwohnern... Ostdeutschland hatte schon zu DDR Zeiten ein massives Rassismus Problem und als der Deckel weg war wurde das halt sichtbar (Baseballschlägerjahre)
Wo ich dir Recht gebe ist, dass es nicht förderlich ist Ostdeutsche pauschal runter zu machen. Das das der Hauptgrund für den Rechtsextremismus dort zu suchen ist, ist aber wohl zu kurz gegriffen.
Ich bin mir Lichtenhagen und der Baseballschlägerjahre durchaus bewusst.
Hab ich aber nicht gesagt, sondern dass die Haltung, Ostdeutschland sei eine verlorene Sache, die Tatsache, dass Ostdeutschen vermittelt wird, ihre Region sei weniger wert, eben das gesellschaftliche Bild vom Osten sowie die jahrzehntelange Vernachlässigung Hauptgründe dafür sind, dass sich daran nichts ändert und dass ein Björn Höcke (ironischerweise selber Wessi) und Konsorten da so offene Angriffspunkte haben, um die Stimmung in der Bevölkerung anzuheizen.
Vorneweg, ich habe die DDR nicht mehr bewusst miterlebt.
Aber nach dem, was mir meine Eltern und Großeltern so erzählt haben, hat eine Entnazifizierung eigentlich nur zum Schein stattgefunden und Rassismus und Nationalismus waren genauso allgegenwärtig wie in den 90ern - nur wurde es von den DDR-Medien totgeschwiegen bzw. der SED zensiert.
Lies mal sowas hier:
Meine Mutter (absolut deutsche Kartoffel) ist selbst auch Opfer von Neonazis geworden, weil sie sich in der evangelischen Kirche für Vietnamesen engagiert hat.
Das kommt drauf an was man damit meint. Ideologisch ja, praktisch ist das Gegenteil der Fall. In der DDR wurden Nazi-Funktionsträger fast vollständig und rigoros aus allen gesellschaftlich verantwortungsvollen Positionen enthoben. Das ging so weit, dass teils völlig unqualifizierte Menschen zu Lehrern umgeschult werden mussten, weil es so wenig unbelastetes Personal gab.
Im Westen waren fast alle Behörden und die ganze Wirtschaft sowieso fast ungebrochen weiter von Nazi-Spitzenpersonal durchsetzt.
Bei dir garnicht, bei der Debatte im Artikel alá "der Chefredakteur hier darf nur ein Ossi sein".
"Kein Bock mir 24/7 den ganzen Kopf um Fremdenfeinde im Osten zu zerbrechen" ist also der Nährboden für genau die Fremdenfeindlichkeit. Tautologie much? Dass die aussterben ist nicht mein Wunsch sondern Konsequenz der Geisteshaltung dort. Ich spreche das nur aus. Wir können jetzt das 100. Anti-Rassismusprogramm auflegen, das dort abgelehnt wird. Oder wir fördern ähnlich sozioökonomisch abgehängte Regionen in Westdeutschland, die weniger fremdenfeindlich sind.
Dann solltest du soetwas auch klarstellen, wenn du auf anderer Leute Argumente eingehen willst.
Du hast nicht gesagt, dass du keine Lust hast, dir den Kopf zu zerbrechen, du hast die ganze Region pauschal als rechtsextrem und verlorene Sache abgestempelt. Und das bietet den Nährboden, vor allem weil das gesellschaftlich nicht unbedingt eine winzige Mindermeinung ist, sondern relativ prominent.
Abschreiben klingt so aktiv. Ich kann nichts für die weltfremden Ansichten in diesen Landstrichen. Daher würde ich dafür plädieren dass wir unsere Aufmerksamkeit und zukünftigen Förderungen auf sozioökonomisch ebenso angehängte Landstriche im Westen richten, wo weder Ausländer noch Ostdeutsche verjagt werden.
Aber das tust du. Aber keine Ahnung, ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, mit jemandem zu reden, der ganze Landesteile einfach dem Faschismus überantworten will. Und da du in mir ständig den Reiz auslöst, "relevanter Nutzername" unter deine Ergüsse zu kommentieren, schiebe ixh dich jetzt einfach auf meine Blockliste. Tschö mit Ö.
Ich will das garnicht. Deren Bewohner wollen das augenscheinlich. Ich bin nicht für deren Wahlentscheidung verantwortlich und nicht deren Vormund.
Das sagt sich einfach als Wessi. Als Ossi ist man durchaus mit der Realität konfrontiert, dass man für die selbe Arbeit weniger Lohn und weniger Rente bekommt als ein Wessi. (Nord-/Süd-Gefälle gibt es auch aber der Bruch Ost/West ist krass). Ossis sind in allen gesellschaftlichen Bereichen von Spitzenpositionen weitestgehend ausgeschlossen. Ostdeutsche Minister sind extrem rar gesäht. Das Kollegium ostdeutscher Unis besteht weitestgehend aus Wessis. Behörden werden fast ausschließlich von Wessis geleitet. Ostdeutsche können auch auf keinen Generationen-alten Familienwohlstand zurück blicken, wie die meisten (sic) Wessis, sondern haben 1989 praktisch bei Null angefangen im Kapitalismus-Game. Fast alle Miet-Immobilien in ostdeutschen Städten gehören Wessis.
Und das von der flächendeckenden Zerschlagung der ostdeutschen Wirtschaft und der Zerstörung der meisten Arbeitsbiografien unserer Eltern ganz abgesehen.
Das rechtfertigt natürlich nicht dieses faschistisch-rassistische Gebahren. Aber so zu tun als würde Ost- und Westdeutschland keine Rolle spielen und die "Spaltung" endlich begraben werden, kann man sich halt nur leisten, wenn man Wessi ist.
Als Wessi: wo Familienwohlstand? Es mag sein dass die meiste Erbmasse in westdeutschen Familien existiert, aber das sind immernoch die 1% Familien. Der Großteil der Wessis ist da genauso außen vor. Das Problem der ungleichen Vermögensverteilung ist eher ein gesamtdeutsches mMn.
Du konterst hier statistische Tatsachen mit anekdotischer Evidenz. Die meisten (biodeutschen) westdeutschen Familien haben anderen an der ein oder anderen Ecke den ein oder anderen Wohlstand gebunkert. Sei es das Häuschen der Oma, ein halbwegs gefülltes Konto oder ein halbwegs finktionierender Handwerksbetrieb. Natürlich gibt es auch einen guten Teil (vielleicht ein Drittel?) bei dem das nicht so ist. Trotzdem ist der Kontrast zu ostdeutschen Generationenvermögen krass.
Und die Schere zwischen Biodeutsch und Migrant*innen oder Kapitalist*innen und Arbeiter*innen etc. machen diese Tatsache nicht ungeschehen.
Da gehe ich nicht mit. Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen, dem größten Ballungsraum Deutschlands. Und da gibt es sowas wie Familienwohlstand praktisch gar nicht bzw. wirklich eher Größenordnung 1%.
Wenn Westen für dich aus Starnberg, Konstanz, Blankenese usw. besteht dann kann ich den Eindruck verstehen, das ist halt aber auch an der Realität vorbei. Ich hab jetzt auf die Schnelle zum Vermögen keine Statistik gefunden, aber die Einkommen sind z.B. in Brandenburg höher als in meiner westdeutschen Heimat. Wenn wir von Westen nach Osten umverteilen heißt das auch wir nehmen vom Ruhrgebiet und geben nach Brandenburg und machen in dem Fall die Ungleichheit und Ungerechtigkeit nur noch größer.
In 1% der Familien gibt es Wohneigentum?
Im Ruhrgebiet liegt die Eigentumsquote so bei ~25%, in Brandenburg bei ~45% . Wohneigentum ist auch nicht automatisch Familienwohlstand. Meine Oma hatte ein Reihenhaus, das ist verkauft worden für 140k€ und das Geld ist komplett für die Pflege drauf gegangen. Da ist exakt nichts von übrig wovon die Familie irgendeinen Vorteil hätte.
Warum hängen wir uns so an den Himmelsrichtungen auf? So wiegeln wir doch nur die verarmten Westler und Ostler gegeneinander auf. Warum machen wir Umverteilung nicht einfach von reich zu arm, unabhängig vom Standort? Das ist viel treffsicherer. Und wenn die Situation tatsächlich so wäre wie du sagst, dann käme es doch aufs Gleiche heraus.
Das Ruhrgebiet ist eine Metropolregion, Brandenburg ein Flächenland, natürlich ist Wohneigentum kein brauchbarer Indikator für Familienwohlstand im direkten Vergleich. Vergleich doch einfach mal Ost- und Westdeutschland, statt die Diskussion mit herausgepickten Dimensionen zu verzerren:
Weder eine Land-/Stadt-Ungleichheit, noch eine Migrantisch/Biodeutsch-Ungleichheit, noch eine Kapitalismus-Ungleichheit ändern das Geringste an der Tatsache, dass Ossis gegenüber Wessis benachteiligt sind. Und du weißt doch genau, dass wir uns nicht an "Himmelsrichtungen" aufhängen, sondern an den Kategorien ehemaliger DDR-Bürger*in und Nachkommen vs. BRD-Familiengeschichte.
Was fällt es dir denn so schwer diese Fakten einfach einzusehen? Wenn dich soziale Ungleichheit wirklich interessiert, dann kannst du nicht einfach so tun, als ob bestimmte Gefälle nicht existieren. Und wenn du das doch tust, dann wunder dich nicht, dass du "die Ossis" nicht verstehst.
Das war doch dein Argument, welches ich bloß aufgegriffen habe? Wenn die Zahlen dir nicht gefallen ist es auf einmal wieder kein brauchbarer Indikator?
Natürlich weiß ich dass das durchschnittliche Vermögen im Westen höher ist als im Osten. Das Problem ist sowohl Westen als auch Osten sind groß und vielfältig. Einfach den Durchschnitt über ein riesengroßes Gebiet zu nehmen und derart zu pauschalisieren ist absoluter Bullshit. Es gibt halt große Teile im Westen denen es objektiv noch schlechter geht als dem Osten, und das sind auch keine Einzelfälle oder Ausreißer sondern das sind Millionen von Menschen. Einfach zu sagen West/Ost ist die Grenze von Wohlstand/Armut stimmt halt einfach nicht.
Hmm, jetzt weiß ich nicht ob du mich nicht verstehen willst. Ich habe gesagt Wohneigentum ist kein brauchbarer Wohlstandsindikator, wenn man städtische und ländliche Gegenden miteinander vergleicht. Das sollte ja jedem einleuchten. Ohne die verzerrende Dimension Stadt/Land ist es aber natürlich sehr wohl brauchbar. Wohneigentum hatte ich aber vor allem deshalb aufgeführt, weil du behauptet hast es gäbe nur in 25% der Familien im Ruhrpott Wohlstand. Die Eigentumsquote von 25% widerspricht dem aber ja deutlich.
Was du machen kannst ist Ruhrpott mit Städten im Osten zu vergleichen. Da kommst du aber genau auf das selbe Missverhältnis. In meiner Heimatstadt Leipzig ist die Wohneigentumsquote mit 13% halb so groß wie im Ruhrpott.
Es ist gar kein Bullshit. Es macht eine wesentliche Dimension der Ungleichheit in diesem Land sichtbar, die nur all zu gern übersehen (oder wie hier sogar abgestritten wird). Es gibt auch ein wesentliches Gefälle beim Wohlstand zwischen Frauen* und Männern. Sollen wir das auch ignorieren, weil es weibliche Millionärinnen und männliche Obdachlose gibt? Die Feststellung, dass Ossis systematisch benachteiligt werden widerspricht doch in keiner Weise dem Einzelfall, dass es bestimmte Wessis gibt die ärmer als bestimmte Ossis sind. Auch wenn das auf keinen Fall "große Teile im Westen" betrifft.
Dann such mal nach Vermögen pro Person oder nach Armutsquote. Auch im direkten Vergleich Ruhrgebiet zu Leipzig steht Leipzig halt einfach besser da und zwar durchweg. [1] [2] [3]
Das sind immerhin ~8% aller Wessis. Und es gibt noch andere Regionen im Westen wo's ähnlich aussieht. Wenn du die Tabelle aus [1] anguckst sind eher so 10% der Wessis ärmer als die Leipziger.
Edit: außerdem habt ihr Connewitz und Gose 😉
Irgendwie rede ich gegen eine Wand. Selbst WENN der Ruhrpott ärmer wäre als der Osten, dann ändert das doch trotzdem nichts an der Benachteiligung der Ossis gegenüber den Wessis. Du kannst ja gerne eine weiter Kategorie "Ruhrpott" vs. der Rest der Republik aufmachen aber das ändert einfach nix.
Ist halt auch ein statistischer Fakt.
Im großen Durchschnitt nicht. Gegenüber den ärmsten 10% halt schon. Gegenüber dem Ruhrgebiet sind die Ossis eben nicht benachteiligt sondern umgekehrt. Trotzdem sind die Transferleistungen jahrelang auch von Duisburg nach Leipzig geflossen, was halt ungerecht war. Darum lohnt es sich schon genau hinzuschauen wo der eigentliche Spalt in der Gesellschaft verläuft. Und im eigentlichen Kern geht es doch um den ungleichen Wohlstand und nicht um die Lage oder die Historie.
Nein. Auch die ärmsten 10% im Osten sind ärmer als die ärmsten 10% im Westen.
Du willst einfach krampfhaft eine Ungerechtigkeit unsichtbar machen, indem du willkürlich einzelne Gegenbeispiele herauspickst. Das ist als würdest du behaupten es gäbe keine soziale Benachteiligung von Frauen* gegenüber Männern, weil Akademiker*innen wohlhabender sind als obdachlose Männer. Das ist einfach ein durchschaubarer Trick.
Es geht um die Ungleichheit aufgrund von Lage, Historie, Ethnie, Geschlecht, Verortung im Produktionsprozess, usw. usf. All das ist wichtig.
Nein. Du hast dir da einfach nur eine Kennzahl rausgepickt, nämlich die Zahl der Armutsgefährdeten. Und das auch noch nur im Vergleich zu einer der "reichsten" Städte des Ostens. Hier mal eine andere Kennzahl: "In Köln liegt der Einkommens-Median der Haushalte bei 2.119 Euro netto im Monat.". In Leipzig bei 1 731 Euro (2023). (Vergleich für das Ruhrgebiet 1667€ vs. Leipzig 1438€ in 2019) Das ist aber wie gesagt auch vollkommen unerheblich für die Frage ob Ossis in diesem Land benachteiligt sind, dafür zählt nur der Vergleich Ost <-> West.
Das stimmt halt einfach nicht. Die ärmste Stadt in Deutschland ist Gelsenkirchen. Dadrunter kommt nichts mehr, auch nicht im Osten. Die 8 ärmsten Städte in Deutschland liegen im Westen, erst auf Platz 9 und 10 kommen ostdeutsche Städte.
Ja, okay, du willst es einfach nicht verstehen. Du pickst dir einfach nur raus was dir passt. Die 10% ärmsten sind nicht die ärmsten Städte. Das hat einfach nix miteinander zu tun.
Und das ist jetzt einfach dein Bauchgefühl oder woher weißt du das? Außerdem was ist hiermit geworden:
?
Und danach wurden die Staatbetreibe und Immobilien alle in den Westen verkauft. Weil natürlich hatten die Ostdeutschen weniger Geld zum kaufen der Firmen. Völlig verständlich das sie pissig sind. Und das schreibe ich als Wessi.
Und was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun?
Der Ausverkauf der DDR lag IMHO daran, dass die Vereinigung so schnell passieren musste. Lafontaine war ein Spinner aber er hatte recht damit, dass eine sofortige Vereinigung zu Lasten der Bevölkerung gehen wird.
Es ging aber nicht anders. Die DDR-Bürger wollten nicht warten und die Grenzen waren offen. Das hier war das Motto in der damaligen DDR:
Ohne sofortige Vereinigung wäre die damalige DDR komplett leer gelaufen und draus leitet sich eine Menge Scheiße ab.
@SapphireSphinx ich verstehe jetzt nicht so ganz was dich bei „Ostdeutschland“ so triggert. Gibt es nicht auch die WAZ?
Weil die WAZ (lese ich nicht) eher nicht versucht zu spalten. Zumindest ist es mir nicht bekannt. Ich darf dich daran erinnern. Wie sind ein Deutschland.
https://taz.de/Neue-Ostdeutsche-Allgemeine-Zeitung/!6156457/
Edit:
Und das hier ist ja wohl ein Witz:
Ich war damals am Leben. Einer unserer besten Freunde ist vor der Maueröffnung aus der DDR geflohen. Diese "Ostalgie" ist einfach nur widerlich und geschichtsvergessen.
@SapphireSphinx
Ok, das habe ich verstanden.
Wir reden hier von einem Organ, dass eine Populistische Spaltung der Gesellschsft verfolgt. Und das, so scheint es mit Vorsatz.
Die WAZ an sich kenne ich ebenfalls nicht gut. Ich weiß nur, dass diese Gruppe viele OstZeitungen übernommen hat.
Gerade in der heutigen Zeit, leidet Information daran, dass der Wahrheit das Geld entzogen wird und Lügen von Vermögenden zum eigenen Nutzen finanziert werden.
In sofern sehe ich deinen Punkt!
Dann pflegst du wohl dieselbe Art von Schubladen-Denken wie die, die du kritisierst. Nach dem gleichen Prinzip wie in Usa oder Südafrika Schwarze zu Rassisten geworden sind.
Nord- und Süddeutschland sind Begriffe, die man noch gefahrlos sagen darf?
Du darfst auch Ostdeutschland sagen. mein Verständnis hört auf wenn das Ostdeutsche als Gegensatz zum Westdeutschen in Stellung gebracht wird. Wie sind ein Deutschland und Wenn ich über Baden-Württemberg rede, dann rede ich darüber nicht als Gegenentwurf zu Schleswig-Holstein und ich rede nicht von Avantgarde und quatsch davon, dass die DDR ein "gerechterer Staat" war. Ist doch nicht so schwer.
Ich stimme dir zwar vollkommen zu, muss aber fairerweise anmerken: wenn du statt Baden-Württemberg Bayern genommen hättest, hättest du ein ähnliches Muster gefunden. Nicht nur Söder wird niemals müde, jedem immer und überall mit einer riesigen Ladung verkitschter Lokalhurrapatriotismuspampe zu überkleistern. Weil Bayern, muss man wissen, wenn man es nur oft genug wiederholt, viel viel viel besser ist als der ganze andere, nutzlose Teil von Deutschland.
Deutschland wäre besser aufgehoben ohne die ganzen Ossis. Die braucht echt gar keiner in der BRD. Die hätten getrost ihre PEGIDA in Ostdeutschland behalten können.
Die haben nichts von der Mauer gelernt und wollen ihn praktisch wieder zurück haben. Ich sage wir erfüllen diesen Wunsch. Eine Partei die das will gibt es leider nicht, also wird meine Stimme weiter einer progressiven Partei gegeben.