nicht aber ihre groben Konstruktionsfehler (Kommission und Ministerrat, Einstimmigkeitsprinzip, Wanderzirkus, fehlende Ausschlussmechanismen).
alle anderen EU-Mitglieder in die neue Entität zieht
Das klingt wie
Sollten sich unsere grundlegenden Reformansätze im bestehenden System der EU nicht verwirklichen lassen, streben wir einen Austritt Deutschlands, bzw. eine demokratische Auflösung der Europäischen Union und die Neugründung einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft an.
https://www.afd.de/grundsatzprogramm/#2
Der Unterschied ist
Wir sind deshalb dagegen, die Europäische Union in einen zentralistischen Bundesstaat umzuwandeln.
Die EU macht viel richtig, wenn beide Seiten sie ablehnen.
Kernprobleme dieser Konstruktion: Riesiger Zeit- und Kostenaufwand, gekoppelt mit großer Unsicherheit / Glaubwürdigkeitsverlust der EU in der Übergangsphase.
Wenn es die Probleme löst, sind die Kosten egal.
Das Einstimmigkeitsprinzip verkommt zur Bevölkerungsberuhigung gegen EU Eintrittsbedenken, wenn es so schnell in Frage gestellt wird. Diese Konflikte waren zu erwarten. Es ist ein Grundwert der EU.
Eine mehrheitsbasierte EU wird der von der AfD gefürchtete Bundesstaat werden. Die EU hört auf, Konsens zu sein. Sind wir sicher, dass wir das wollen und dass die EU dann nicht wie die USA entgleiten wird? Wenn einige aber nicht alle Staaten etwas wollen dann können sie das immer ausserhalb der EU umsetzen.