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[–] 7 points 1 month ago (4 children)

Da würde ich dir gerne widersprechen. Ein einheitliches Package-System für Endanwendersoftware senkt die Aufwände sowohl für neue Entwicklungen als auch für unerfahrene Anwender*innen. Das ist doch genau das, was Software "wettbewerbsfähiger" macht, wenn man diesen sehr wirtschaftlich geprägten Begriff überhaupt für ein Projekt nutzen will, das keinerlei finanzielle Interessen besitzt. Linux ist abgesehen von Desktop bereits lange in einer Vormachtstellung (gemeinsam mit BSD-artigen oder allgemein unixoiden Systemen), da ergibt es für mich nur Sinn, die Bereiche zu fördern, in denen es bisher nicht so relevant ist. Das ist der Desktopbereich und da krähen immer alle rum, dass das Packagen von Software so eine Qual wäre.

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  • [–] 0 points 1 month ago* (last edited 1 month ago) (3 children)

    Ein einheitliches Package-System für Endanwendersoftware senkt die Aufwände sowohl für neue Entwicklungen als auch für unerfahrene Anwender*innen.

    Da stimme ich zu. Aber das macht Flatpak schon heute ganz gut, oder wenigstens gut genug, als dass es keine Hürde mehr für neue Nutzer ist. (so weit ich weiß)

    wenn man diesen sehr wirtschaftlich geprägten Begriff überhaupt für ein Projekt nutzen will, das keinerlei finanzielle Interessen besitzt

    Da hast du auch Recht. Aber es fängt an eine Rolle zu spielen, wenn man will, dass Linux irgendwie mainstream wird. Um Nutzer, die Linux nicht aktiv aussuchen, zu es zu reizen, muss sich sie man halt gewinnen. Wenigstens wenn es in einem Bereich ist, wo sich auch komerzielle Spieler bewegen.

    Aber vielleicht habe ich überschätzt, wie bereit der Flatpak ist 🤷

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  • [–] 2 points 1 month ago (2 children)

    Zum Thema flatpak kann ich das nur von meiner eigenen Erfahrung damit erzählen und die ist mit Ubuntu, also eigentlich einem "es funktioniert einfach" system.

    Ubuntu neu installiert, Flatpak muss erst über das Terminal installiert werden.

    Flatpak nutzen ist dann schon wieder über das Terminal oder man installiert (Gnome vorausgesetzt) wieder über das Terminal eine grafische Oberfläche dafür.

    Jetzt kann ich flatpak nutzen.

    So und jetzt der Haken an der Sache:

    ich musste um ans Ziel zu kommen zwingend das "gefährliche" terminal nutzen.

    Abschließend kann ich da auch nur sagen : nur weil es für mich, dich und andere Linux Nutzer kein Problem ist, bedeutet nicht das jeder so gut mit Linux (oder Computern) umgehen kann und will. Da kann man einfachere lösungen anbieten als ein paar Zeilen im Terminal zu brauchen. Was nicht bedeutet das Terminal rauszuwerfen, sondern nur das der durschnittliche depp Detlef der davor dumm dran sitzt das nicht nutzen muss.

    Das Terminal ist gut, wenn man was damit anfangen kann und man weiß was man tut. Ansonsten ist es ein super weg für Leute die es nicht anfassen sollten was kaputt zu machen. Und die Zielgruppe von so Initiativen sind Leute die das Terminal nicht anfassen sollten.

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  • [–] 1 point 1 month ago (1 child)

    Ubuntu pusht Snaps, daher ist es nicht verwunderlich das die Spins kein flatpak vorinstalliert haben.

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  • [–] 1 point 1 month ago

    Ja vorinstalliert muss es in dem Fall auch nicht sein. Wäre aber für die Nutzungserfahrung von Leuten die den Unterschied zwischen snsps und flatpak nicht wissen trotzdem besser wenn sie kein terminal dafür brauchen nur weil ihre distro das eine oder das andere nicht aus der Box raus kann.

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