Ende vergangenen Jahres kamen bei den unter-18-Jährigen rechnerisch 947 weibliche Jugendliche auf 1.000 männliche. Am stärksten war der Männerüberschuss mit einem Verhältnis von 912 Frauen zu 1.000 Männern in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen.

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[–] 6 points 1 month ago (4 children)

Ich kann die Lektüre des Artikels empfehlen:

Ein Grund für den Männerüberschuss in jüngeren Bevölkerungsgruppen sei, "dass grundsätzlich etwa fünf Prozent mehr Jungen als Mädchen geboren werden". Zudem seien etwas mehr Männer als Frauen nach Deutschland eingewandert.

Schaut man sich das mit der Zuwanderung an, hast du natürlich die im öffentlichen Diskurs stehenden Syrer oder Afghanen, aber dann auch die völlig verschwindenden ukrainischen Frauen.

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  • [–] 5 points 1 month ago (1 child)

    Schuldig im Sinne der Anklage, ich habe nur Artikelvorschau und OPs Superkommentar gelesen ....

    Ich bin tatsächlich ein wenig überrascht, dass mir der natürliche 5%-Geburtenüberschuss nicht bekannt war. Das ist ja schon ziemlich massiv.

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  • [–] 3 points 1 month ago

    Ist eigentlich lange bekannt, im natürlichen Umfeld bei den Höhlenmenschen neigen Jungs halt mehr zu riskantem Verhalten und ein paar gehen dabei drauf. Irgendwann im Fortpflanzungsalter wäre das Verhältnis dann wieder ausgeglichen. War bei uns Teil vom Biounterricht in der Schule.

    Krass finde ich dass das in manchen "modernen" Gesellschaften weiterhin so ist. Z.B. Russland hatte auch vor dem Ukrainekrieg deutlich mehr Frauen als Männer und einige Studien führen das auf Alkoholismus und Machokultur-Gehabe mit entsprechendem Hochrisikoverhalten zurück.

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  • [–] 2 points 1 month ago (1 child)

    Anscheinend werden ja mehr Mädchen als Jungen in starken Krisenzeiten geboren, so war beispielsweise zur Zeit des zweiten Weltkriegs das Geburtenverhältnis plötzlich umgekehrt und es sind mehr Mädchen als Jungen geboren, wohl als Reaktion gewisser Stresshormone. Die Lösung könnte also sein, dass wir mehr Krisen in der Welt brauchen.

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