Das gleicht sich alles wieder aus, wenn wir die jungen Männer demnächst an der Front verheizen. //s
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Das ist übrigens ein massives Problem, das viel zu wenig diskutiert und beleuchtet wird. Gerade wenn man sich mal die Zahlen in den ostdeutschen Ländern anguckt, ist es schon fast apokalyptisch.

Ich gehe mal davon aus, dass jeder Mensch ein tief inne sitzendes Bedürfnis nach Partnerschaft hat. Das bedeutet natürlich nicht, dass es ein Recht auf eine Frau gibt, aber es ist natürlich völlig verständlich, wenn man(n) frustriert ist, wenn man auf dem Datingmarkt niemanden findet, keinen Sex haben kann und so weiter und so fort. Das wird ja meistens als individuelles Problem geframt. Man sei ein Incel, man solle sich datingfähig machen, man solle sich als Partner attraktiver machen. Sprich, es wird auf den Einzelnen als individueller Fehler abgewälzt, aber schaut man sich mal die Zahlen an, stimmt das einfach nicht.
Wenn du in Sachsen-Anhalt 856 Frauen auf 100 Männer in der Altersgruppe 18-29 hast, bedeutet das schlicht und einfach, dass ein gewisser Teil der Männer keine Chance auf eine Partnerschaft hat. Wenn du eine Gruppe von 100 Männern hast, dann haben 85 die Chance auf eine Beziehung und 15 eben nicht. Einfach, weil es diese Geschlechterverteilung gibt.
Schaut man dann nochmal tiefer rein, dann sieht das in bestimmten Regionen noch viel gruseliger aus, weil natürlich auch in Sachsen-Anhalt die Frauen in den Dörfern unterrepräsentiert sind und in den Städten deutlich mehr vertreten sind. Das hat alles seine Gründe, bedeutet aber im Endeffekt aber einfach nur, dass es in ostdeutschen und auch westdeutschen Dörfern jede Menge Typen gibt, die schlicht und einfach keine Chance haben, jemals eine Partnerschaft einzugehen. Völlig egal, wie man das dreht und wendet. Selbst wenn jemand sich individuell dann richtig ins Zeug legt, eine passende Persönlichkeit hat, gut aussieht, fit ist, extrem attraktiv ist, stabil, mit Job, charismatisch, bedeutet es einfach nur, dass jemand anderes wiederum auch keine Partnerin findet. Das ist ein gewaltiges Problem.
Nicht so spaßiger begleit Funfact hierzu: Junge Männer wählen eher Rechts, junge Frauen eher Links.
Ich sehe eine Rosige Zukunft...
Wie ist die AfD-Quote eigentlich so bei relativ frisch Zugewanderten? Ich gehe davon aus, dass der Männerüberschuss größtenteils durch Zuwanderung kommt, Töten weiblicher Föten oder gar Babys ist hierzulande ja nicht so beliebt und so viele Auswanderinnen wird es auch nicht geben.
Ich kann die Lektüre des Artikels empfehlen:
Ein Grund für den Männerüberschuss in jüngeren Bevölkerungsgruppen sei, "dass grundsätzlich etwa fünf Prozent mehr Jungen als Mädchen geboren werden". Zudem seien etwas mehr Männer als Frauen nach Deutschland eingewandert.
Schaut man sich das mit der Zuwanderung an, hast du natürlich die im öffentlichen Diskurs stehenden Syrer oder Afghanen, aber dann auch die völlig verschwindenden ukrainischen Frauen.
Schuldig im Sinne der Anklage, ich habe nur Artikelvorschau und OPs Superkommentar gelesen ....
Ich bin tatsächlich ein wenig überrascht, dass mir der natürliche 5%-Geburtenüberschuss nicht bekannt war. Das ist ja schon ziemlich massiv.
Ist eigentlich lange bekannt, im natürlichen Umfeld bei den Höhlenmenschen neigen Jungs halt mehr zu riskantem Verhalten und ein paar gehen dabei drauf. Irgendwann im Fortpflanzungsalter wäre das Verhältnis dann wieder ausgeglichen. War bei uns Teil vom Biounterricht in der Schule.
Krass finde ich dass das in manchen "modernen" Gesellschaften weiterhin so ist. Z.B. Russland hatte auch vor dem Ukrainekrieg deutlich mehr Frauen als Männer und einige Studien führen das auf Alkoholismus und Machokultur-Gehabe mit entsprechendem Hochrisikoverhalten zurück.
Anscheinend werden ja mehr Mädchen als Jungen in starken Krisenzeiten geboren, so war beispielsweise zur Zeit des zweiten Weltkriegs das Geburtenverhältnis plötzlich umgekehrt und es sind mehr Mädchen als Jungen geboren, wohl als Reaktion gewisser Stresshormone. Die Lösung könnte also sein, dass wir mehr Krisen in der Welt brauchen.
Das ist ein schlauer Einwand. Ich habe mal gegoogelt. Zu Menschen, die gerade frisch ihre Staatsbürgerschaft und somit ihr Wahlrecht erhalten haben, finde ich leider nichts. Nur allgemein zu Deutschen mit Migrationshintergrund: https://bundestagwahlumfrage.de/ratgeber/wahlen/wahlverhalten-migration/
Dort liegt die AfD-Quote sehr gering bei 3%. Aber das finde ich für die eigentliche Frage nicht aussagekräftig.
Jedoch, sollte es deswegen einen Männerüberschuss geben, macht das meinen Kommentar eventuell doch weniger relevant. Sehr viele der Menschen, die frisch hierher kommen, haben lange noch kein Wahlrecht. In dem von mir geschickten Link ist auch die Sprache von 10 Mio. Menschen in Deutschland ohne Wahlrecht.
Also würde ich jetzt sagen, dass mein Kommentar eher kurz gedacht war. Viele der Männer, die vermutlich eher weniger AfD wählen würden, dürfen gar nicht wählen, tauchen so in der Wahlstatistik nicht auf, aber in der Quelle zum allgemeinen Männerüberschuss vielleicht schon. Dann wären das gänzlich unterschiedliche Datenlagen. Sollten aber ausschließlich Staatsbürger im Männerüberschuss gemeint sein, dann wählt leider weiterhin die Mehrheit der Männer rechts.
Zudem seien etwas mehr Männer als Frauen nach Deutschland eingewandert.
Ach Gott, ich sehe da schonwieder das nächste "Argument" der AfD für Abschiebungen..
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