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[–] 56 points 4 months ago (6 children)

Es gibt Leute, die werben mit dem Slogan, niemand habe das Recht, Milliardär zu sein, aber alle das Recht auf menschenwürdiges Leben. Da sage ich: Stimmt, aber bitte aufgrund von eigener Leistung und nicht vom Geld anderer Leute. Insofern hat jeder das Recht, Milliardär zu sein.

Gut, dann soll er mal die laaaaaaaaaaaaaaange Liste an Milliardären aufzählen die durch EIGENE Leistung Milliardär geworden sind.

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  • [–] 9 points 4 months ago (1 child)

    "niemand habe das Recht, Milliardär zu sein [...] Stimmt [...] Insofern hat jeder das Recht, Milliardär zu sein"

    Dieser Logik kann man auch nur im Suff folgen, nehme ich an.

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  • [–] 2 points 4 months ago

    Ja da hat er wich in keiner Interpretation einen gefallen getan. Entweder sein "stimmt" ist für den ersten Punkt, keine Milliardäre, in dem Fall widerspricht er sich selbst und ist einfach nur ... nicht sehr klug.

    Oder er meinte es tatsächlich für den zweiten Teil und ist der Meinung, dass menschenwürdiges Leben nur durch selbst erwirtschaftetes Geld erlaubt sein soll, was bedeutet: er wäre bösartig. In dem Fall wünsche ich ihm alles Schlechte an den Hals, inklusive einer Observation durch den Verfassungsschutz, da er eklatant das Grundgesetz mit Füßen tritt und außerhalb der FDGO ist.

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  • [–] 3 points 4 months ago (1 child)

    Besonders muss ja dann doch auch die eigene Leistung im Verhältnis zu anderen gestellt werden und da wäre ich mal gespannt wie man damit so große Unterschiede erklärt, besonders da dann der Reichtum teilweise über Jahrhunderte in der gleichen Familie bleibt ohne dass je jemand danach noch groß Eigenleistung eingebracht hat um mehr zu produzieren vs um mehr zu behalten.

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  • [–] 37 points 4 months ago (11 children)

    Kubicki: [...] Letzte Umfragen sagen aber, dass bis zu 27 Prozent der Menschen die FDP wieder im Bundestag haben wollen. [...]

    Was für Umfragen? Bei seiner Familie? Ich seh überall nur um die 5 Prozent (viel zu hoch imho!)

    STANDARD: Der FDP hing lange der Ruf der neoliberalen Kaltherzigkeit an. Haben Sie Sorge, dass die Partei unter Ihrer Führung auch wieder so bewertet wird?

    Kubicki: Wenn ich mir das zu eigen mache, was die Konkurrenz über uns behauptet, müsste ich aufhören, Politik zu machen. [...]

    Ja bitte tu das einfach

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  • [–] 11 points 4 months ago (1 child)

    Es gibt ja theoretisch noch den folgenden Unterschied bei Umfragen:

    Variante 1: "Wenn am Sonntag Wahl wäre, wen würdensie wählen?"

    Variante 2: "Welche Parteien würden sie gerne im Bundestag vertreten sehen?"

    Nur eine mögliche Erklärung, keine Zustimmung zum Gesagten.

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  • [–] 5 points 4 months ago

    Da die FDP die einzige Partei ist, die sich eine Zusammenarbeit mit der AfD vorstellen kann, ist nur logisch dass sich AfD-Wähler die FDP im Bundestag wünschen - ohne dass sie dort ihr Kreuz machen würden.

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  • [–] 2 points 4 months ago (8 children)

    5 Prozent (viel zu hoch imho!)

    Das kommt tatsächlich ganz gut hin. Bei FDP-Policies profitierst du in der Regel wenn du ein Einkommen von ~100.000€ im Jahr hast (entsprechend weniger wenn das nicht aus Lohnarbeit kommt), wir haben so ca. 10% der Bevölkerung in dem Bereich und aufwärts. Deren Stimmen verteilen sich, wenn sie tatsächlich nach wirtschaftlichen Interessen wählen, auf CDU, FDP und AfD.

    Also, ja, das sind zu viele um keine Gefahr für die Gesellschaft zu sein, aber die Zahlen schaffen es durch den Plausibilitätscheck.

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  • [–] 3 points 4 months ago (6 children)

    Die Rechnung geht aber auch nur auf, wenn man Steuern als Geld ansieht das nach der Zahlung einfach im Nichts verschwindet.
    FDP-Politik würde für Reiche die Steuerlast verringern, aber auch die staatlichen Möglichkeiten für Versorgungs- und Unterstützungsleistungen extrem reduzieren.

    Vielleicht würden die Reichen dann komisch schauen, wenn plötzlich die Oper und das Theater dichtmachen, Flüge wegen Fluglotsenmangel ausfallen, usw.

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  • [–] 2 points 4 months ago (3 children)

    Vielleicht würden die Reichen dann komisch schauen, wenn plötzlich die Oper und das Theater dichtmachen, Flüge wegen Fluglotsenmangel ausfallen, usw.

    Vielleicht werden dann auch einfach kurzfristig Sonderförderungen für sowas bereit gestellt.

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  • [–] 1 point 4 months ago (2 children)

    Warte mal, da fällt mir ein, das gab es schon. Früher wurden Wissenschaftler und Künstler auch durch Könige/Kaiser und andere Überreiche "gefördert". Bzw deine Sicht ist wahrscheinlich noch schlimmer, dass die Allgemeinheit dann nur noch für Sonderwünsche der Überreichen arbeiten darf.

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  • [–] 1 point 4 months ago (1 child)

    Bzw deine Sicht ist wahrscheinlich noch schlimmer, dass die Allgemeinheit dann nur noch für Sonderwünsche der Überreichen arbeiten darf.

    Hey, ich sag nicht dass ich das gut fände, nur dass das ein plausibles Outcome ist.

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  • [–] 1 point 4 months ago

    Das Problem mit "profitierst du in der Regel" ist das, dass andere so viel mehr profitieren, dass dein Profit nachher gegen diese Leute nicht mehr mithalten und antreten kann, besonders wenn sie beginnen unser aller Leben durch ihr mehr an Reichtum durch die Politik im negativen zu beeinflussen.

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  • [–] 23 points 4 months ago

    Ich sehe, das Projekt "Sonstige" läuft an! Na, dann Prost, Wolfgang!

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  • [–] 21 points 4 months ago (2 children)

    @Aequitas Milliardäre haben das Recht angemessen Steuern zu zahlen.

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  • [–] 20 points 4 months ago (1 child)

    Darauf antworte ich mit Art. 14 (2) des Grundgesetzes:

    "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

    Also, wie halten wir es denn mit der Vermögenssteuer?

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  • [–] 19 points 4 months ago (1 child)

    Mir fehlt nur noch etwas weniger als eine Milliarde, um Milliardär zu sein.

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  • [–] 16 points 4 months ago

    "Jeder hat das Recht, Milliardär zu sein hicks"

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  • [–] 15 points 4 months ago (1 child)

    Jeder hat das Recht kubicki nicht zu mögen.

    Und davon mach ich jetzt auch mal Gebrauch. Meiner Meinung nach ist kubicki nämlich einfach ein realitätsfremdes Arschloch wo absolut keine Ahnung davon hat wie das bei der normalen, nicht reichen Bevölkerung gerade aussieht. Aber Aussagen die an der Lebensrealität der meisten vorbei gehen zu treffen ist ja nicht nur seine Spezialität. Das er auch noch mit der AFD zusammen arbeiten kann und will zeigt ja auch noch zusätzlich das der Mann wohl auch noch gerne faschist sein will.

    Armleuchter haben wir in der Politik heute schon genug, da brauchen wir so einen nicht auch noch.

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  • [–] 12 points 4 months ago (1 child)

    @Aequitas und kubicki hat das Recht Unsinn zu erzählen.

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  • [–] 11 points 4 months ago

    "Natürlich kann jeder im Lotto gewinnen! Aber halt nicht alle."

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  • [–] 10 points 4 months ago

    Da sieht man den großen Vorteil von Meinungsfreiheit: Man weiß gleich woran man bei jemandem ist.

    Nicht dass man das bei Kubicki nicht schon vorher gewußt haben kann, aber ein bißchen Verstärkung schadet ja nicht.

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  • [–] 5 points 4 months ago

    Als Tatsachenbehauptung und status quo soweit ja richtig. Aber in einer Demokratie kann man Gesetze ändern und gewisse Rechte einschränken. In wessen Aufgabenbereich fällt sowas nochmal?

    Außerdem mal wieder eine gute Gelegenheit semantische Unterschiede zu verdeutlichen: Jeder kann Milliardär werden^1^, aber es können nicht alle Milliardäre werden^2^.


    ^1^rein theoretisch ^2^nichtmal theoretisch (außer durch Hyperinflation)

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  • [–] 4 points 4 months ago

    Puh, das beruhigt.

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  • [–] 2 points 4 months ago

    Richtig. Und zum Glück haben wir alle das Recht, unser Kreuzche woanders als bei der FDP zu setzen.

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  • [–] 2 points 4 months ago

    Was will denn der Tetrapak Wein Sommelier schon wieder hier?

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  • [+] 0 points 4 months ago
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