Stiftung ist out. Stiftung macht man erst um Erbschaftssteuer zu umgehen.
Hier ist der Trick, wie du sogar die mageren 25% Abgeltungssteuer umgehst: du hast eine Holding. Wenn die Unternehmen, die zur Holding gehören, Gewinn ausschütten, fallen darauf <1% Steuern an.
Aber wie bekommst du jetzt Geld für dein Bier am Kiosk? Wenn du aus der Holding ausschüttest, dann müsstest du ja Steuern zahlen. Doof.
Du gehst zur Bank und beleihst deine Holding, die ist ja viel wert, da liegt ja dein ganzes Geld drin. Jetzt hast du Geld für Bierchen. Privat bist du auch noch verschuldet, da kann man noch mal Steuern sparen.
Aber du musst den Kredit ja irgendwie bedienen...nächstes Jahr ist deine Holding aber praktischerweise wieder mehr wert, es kam ja neues unversteuertes Geld und die Firmenanteile die sie hält sind auch mehr wert. Also nimmst du einen neuen Kredit auf, bezahlst den alten und hast wieder Geld für Bierchen.
Aber das meiste zahlst du eh einfach als Firmenausgabe aus der Holding. Der gehören dann halt auch deine drei Villen, alles Büros. Der Wirtschaftsprüfer kommt statistisch ja eh nur alle 10.000 Jahre vorbei und du kannst aus dem Firmengeld ja auch gute Anwälte bezahlen.
Und wenn das Schneeballsystem mal irgendwann kaputt geht? Dann werden deine faulen Kredite zwischen den Banken im Kreis getauscht, bis keiner mehr durchblickt, und dann irgendwann zahlt die Zeche die Gesellschaft.